Pflanzenprofil
Gänseblümchen
Das Gänseblümchen wird in der Volksmedizin traditionell bei Prellungen, Quetschungen und kleinen Wunden eingesetzt. Als Tee oder Tinktur wird es traditionell bei Erkältungsbeschwerden verwendet; in der Literatur werden dabei schleimlösende und entzündungshemmende Effekte beschrieben. Zudem finden Blüten und junge Blätter Anwendung als essbare Wildpflanze.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Prellungen, Quetschungen, Wundpflege, Husten, Erkältung, Entzündungen der Atemwege, Stoffwechselunterstützung
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Das Gänseblümchen kann mit dem Einjährigen Berufkraut (Erigeron annuus) verwechselt werden, das ebenfalls weiße Zungenblüten besitzt, diese jedoch schmaler und zahlreicher sind. Auch eine Verwechslung mit der Margerite (Leucanthemum vulgare) ist möglich, die sich durch deutlich größere Blütenköpfe und eine erheblich größere Wuchshöhe unterscheidet.
Geschichte & Tradition
Das Gänseblümchen zählt zu den ältesten Heilpflanzen Europas und wird seit dem Mittelalter medizinisch genutzt. Hildegard von Bingen empfahl es im 12. Jahrhundert äußerlich bei Wunden und Hautleiden. In der Volksmedizin Mittel- und Nordeuropas fand es über Jahrhunderte Anwendung bei Prellungen, Erkältungen und als Frühjahrskur. Die weite Verbreitung als Wiesenpflanze machte es zu einer der am leichtesten zugänglichen Volksheilpflanzen.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Erntezeit: März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober
Pflanzenbild
© Stefan.lefnaer · CC BY-SA 4.0
Sicherheitshinweise
Allergie auf Korbblütler (Asteraceae) möglich. In der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.