Luavera

Pflanzenprofil

Gänseblümchen

Bellis perennis

Asteraceae

Das Gänseblümchen wird in der Volksmedizin traditionell bei Prellungen, Quetschungen und kleinen Wunden eingesetzt. Als Tee oder Tinktur wird es traditionell bei Erkältungsbeschwerden verwendet; in der Literatur werden dabei schleimlösende und entzündungshemmende Effekte beschrieben. Zudem finden Blüten und junge Blätter Anwendung als essbare Wildpflanze.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Prellungen, Quetschungen, Wundpflege, Husten, Erkältung, Entzündungen der Atemwege, Stoffwechselunterstützung

Wunden & VerletzungenEntzündungHusten & BronchitisErkältungPrellungenStoffwechsel

Inhaltsstoffe

Triterpenoid-SaponineFlavonoide (ApigeninLuteolin)GerbstoffePolyacetylenePhenolcarbonsäurenSchleimstoffe

Zubereitungsformen

TeeTinkturSalbeUmschlagAufguss

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Das Gänseblümchen kann mit dem Einjährigen Berufkraut (Erigeron annuus) verwechselt werden, das ebenfalls weiße Zungenblüten besitzt, diese jedoch schmaler und zahlreicher sind. Auch eine Verwechslung mit der Margerite (Leucanthemum vulgare) ist möglich, die sich durch deutlich größere Blütenköpfe und eine erheblich größere Wuchshöhe unterscheidet.

Geschichte & Tradition

Das Gänseblümchen zählt zu den ältesten Heilpflanzen Europas und wird seit dem Mittelalter medizinisch genutzt. Hildegard von Bingen empfahl es im 12. Jahrhundert äußerlich bei Wunden und Hautleiden. In der Volksmedizin Mittel- und Nordeuropas fand es über Jahrhunderte Anwendung bei Prellungen, Erkältungen und als Frühjahrskur. Die weite Verbreitung als Wiesenpflanze machte es zu einer der am leichtesten zugänglichen Volksheilpflanzen.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November

Erntezeit: März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Pflanzenbild

Gänseblümchen

© Stefan.lefnaer · CC BY-SA 4.0

Sicherheitshinweise

Allergie auf Korbblütler (Asteraceae) möglich. In der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache anwenden.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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