Pflanzenprofil
Allii sativi bulbus
Erkältung, Husten, Kreislaufbeschwerden
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Erkältung, Husten, Kreislaufbeschwerden, Arteriosklerose-Vorbeugung
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Verwechslungen der Knolle sind aufgrund des charakteristischen Geruchs nach Allicin praktisch ausgeschlossen. Botanisch wird Knoblauch gelegentlich mit Bärlauch (Allium ursinum) verwechselt, wobei sich dessen Blätter – nicht die Zwiebel – ähneln; Bärlauchblätter können zudem mit dem giftigen Maiglöckchen (Convallaria majalis) verwechselt werden.
Geschichte & Tradition
Knoblauch zählt zu den ältesten Kulturpflanzen und ist seit mindestens 5000 Jahren als Heil- und Nahrungsmittel belegt. Im Alten Ägypten wurde er Arbeitern beim Pyramidenbau als Kräftigungsmittel verabreicht und in medizinischen Papyri als Heilmittel aufgeführt. Hippokrates und Dioskurides beschrieben seine therapeutischen Eigenschaften bei Atemwegserkrankungen und Verdauungsstörungen. In der europäischen Volksmedizin des Mittelalters galt er als wichtiges Mittel gegen Seuchen und Infektionskrankheiten.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Juni, Juli
Erntezeit: Juni, Juli, August
Evidenzlage
BegrenztPflanzenbild
Public domain
Sicherheitshinweise
Wechselwirkung mit Blutverdünnern möglich; vor Operationen absetzen; kann Magen-Darm-Beschwerden auslösen.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Vorsicht |
| Vor Operationen | Vorsicht |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbedenklich |
| Empfindlicher Magen | Vorsicht |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.
