Pflanzenprofil
Wald-Erdbeere
Harnwegserkrankungen, Blasenprobleme, Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Verdauungsförderung
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Harnwegserkrankungen, Blasenprobleme, Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Verdauungsförderung
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Eine häufige Verwechslung besteht mit der Scheinerdbeere (Potentilla indica, syn. Duchesnea indica), die ähnliche Früchte trägt, jedoch gelbe statt weiße Blüten aufweist und geschmacklich fade ist. Vor der Fruchtreife kann zudem eine Verwechslung mit dem Erdbeer-Fingerkraut (Potentilla sterilis) auftreten, das ähnliche Blätter, aber deutlich kleinere, eingekerbte Blütenblätter besitzt.
Geschichte & Tradition
Die Wald-Erdbeere wurde bereits in der Antike medizinisch genutzt und ist seit dem Mittelalter fester Bestandteil der europäischen Kräutermedizin. Hildegard von Bingen erwähnte die Pflanze in ihren Schriften, und Kräuterbücher des 16. und 17. Jahrhunderts empfahlen Blätter und Wurzeln bei Harnwegs- und Magen-Darm-Beschwerden. In der Volksmedizin Mitteleuropas waren Erdbeerblättertees zur Behandlung von Durchfall und zur Förderung der Nierentätigkeit weit verbreitet. Die Früchte galten darüber hinaus als milde appetitanregende und tonisierende Mittel.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: April, Mai, Juni
Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August
Evidenzlage
BegrenztPflanzenbild
Public domain
Sicherheitshinweise
Erdbeer-Allergie möglich. Bei bekannter Rosengewächs-Allergie Vorsicht. Blätter nicht überdosieren (Gerbstoffgehalt).
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Vorsicht |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.