Luavera

Pflanzenprofil

Zweiblättrige Schattenblume

Maianthemum bifolium

Solanaceae

Die Zweiblättrige Schattenblume ist eine heimische Waldpflanze aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae), die in schattigen Laub- und Nadelwäldern Europas vorkommt. Volksmedizinisch wurde sie kaum genutzt; die roten Beeren sowie alle übrigen Pflanzenteile gelten als giftig und enthalten herzwirksame Glykoside und Saponine. Eine medizinische Eigenanwendung ist nicht empfehlenswert.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Keine gesicherten medizinischen Anwendungsgebiete; volksmedizinisch historisch selten genutzt

Vergiftung

Inhaltsstoffe

HerzglykosideSaponine

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Verwechslungen sind möglich mit dem Maiglöckchen (Convallaria majalis), das ähnliche lanzettliche Blätter und vergleichbare Waldstandorte aufweist. Da beide Pflanzen herzwirksame Glykoside enthalten und giftig sind, ist eine sichere Unterscheidung beim Sammeln unbedingt erforderlich.

Geschichte & Tradition

Die Zweiblättrige Schattenblume war in der europäischen Volksmedizin aufgrund ihrer bekannten Giftigkeit kaum in Gebrauch. Ältere Kräuterbücher erwähnen die Pflanze vorwiegend als Giftpflanze, nicht als Heilmittel. Eine systematische therapeutische Nutzung ist historisch nicht überliefert.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Mai, Juni

Pflanzenbild

Zweiblättrige Schattenblume

CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Giftig – alle Pflanzenteile, besonders Beeren, enthalten Glykoside und Saponine. Nicht einnehmen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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