Pflanzenprofil
Baldrian + Passionsblume
Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, psychischer Stress, nervöse Unruhe, Stimmungsschwankungen
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Schlafstörungen, vorübergehende Schlaflosigkeit, psychischer Stress, nervöse Unruhe, Stimmungsschwankungen
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Innerhalb der Gattung Valeriana kann Valeriana officinalis mit anderen Baldrian-Arten wie Valeriana dioica verwechselt werden, die ähnliche, jedoch schwächer ausgeprägte Inhaltsstoffprofile aufweisen. Bei der Passionsblume sind Verwechslungen mit anderen Passiflora-Arten möglich, von denen nicht alle die therapeutisch relevanten Flavonoid-Profile von Passiflora incarnata besitzen.
Geschichte & Tradition
Baldrian (Valeriana officinalis) ist seit der Antike als Beruhigungs- und Schlafmittel bekannt; bereits Dioskurides und Galen beschrieben seine sedativen Eigenschaften. Die Passionsblume (Passiflora incarnata) wurde von indigenen Völkern Nordamerikas traditionell als Beruhigungsmittel genutzt und gelangte im 17. Jahrhundert nach Europa. Die phytotherapeutische Kombination beider Pflanzen zur Unterstützung des Schlafs und bei nervöser Unruhe ist in der europäischen Pflanzenheilkunde seit dem 20. Jahrhundert etabliert und zählt heute zu den meistgenutzten pflanzlichen Schlafmitteln.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Erntezeit: Juli, August, September, Oktober
Evidenzlage
BegrenztSicherheitshinweise
Kann Tagesmüdigkeit verursachen. Kein Alkohol. Vorsicht bei Kindern unter 12 J. und in Schwangerschaft. Nicht mit Sedativa kombinieren.
| Schwangerschaft | Vorsicht |
| Stillzeit | Vorsicht |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Vorsicht |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.