Pflanzenprofil
Wilde Malve
Husten, Erkältung, Halsschmerzen, Reizhusten, Magenschleimhautentzündung, Verstopfung, Magen-Darm-Reizungen
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Husten, Erkältung, Halsschmerzen, Reizhusten, Magenschleimhautentzündung, Verstopfung, Magen-Darm-Reizungen
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Eine Verwechslung ist möglich mit dem Echten Eibisch (Althaea officinalis), der botanisch eng verwandt ist und ähnliche Schleimstoffe enthält. Auch die Stockrose (Alcea rosea) ähnelt der Wilden Malve im Erscheinungsbild, ist jedoch deutlich größer und meist kultiviert.
Geschichte & Tradition
Die Wilde Malve zählt zu den ältesten Heilpflanzen Europas; bereits Hippokrates und Dioskurides beschrieben ihre schleimhautschützenden Eigenschaften. Im Mittelalter galt sie als nahezu universelle Heilpflanze und fand Erwähnung bei Hildegard von Bingen. Volksmedizinisch wurde sie über Jahrhunderte bei Atemwegs- und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Blätter und junge Früchte dienten zudem als Nahrungsmittel.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober
Erntezeit: Juni, Juli, August, September
Evidenzlage
BegrenztPflanzenbild
© Alvesgaspar · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Generell gut verträglich. In der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache anwenden. Keine bekannten Wechselwirkungen.
| Schwangerschaft | Vorsicht |
| Stillzeit | Vorsicht |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbedenklich |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.