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Pflanzenprofil

Weizen

Triticum aestivum L.

Poaceae

Weizen wird in der Naturheilkunde vor allem in Form von Weizenkeimöl (reich an Vitamin E) zur Hautpflege sowie als Weizenkeimextrakt verwendet, dem traditionell Effekte auf Stoffwechselvorgänge zugeschrieben werden. Weizenkleie wird in der Naturheilkunde traditionell in Zusammenhang mit Verdauung und Darmgesundheit verwendet. Weizengras wird als basisches Nahrungsergänzungsmittel verwendet, dem in der Literatur antioxidative Effekte zugeschrieben werden.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Verdauungsförderung, Hautpflege, Nahrungsergänzung, Stärkung des Immunsystems, Stoffwechselunterstützung

VerdauungsbeschwerdenHautproblemeErnährungImmunsystemStoffwechsel

Inhaltsstoffe

Tocopherole (Vitamin E)PhytosteroleLinolsäureOktacosanolBallaststoffe (CelluloseHemicellulosePektin)StärkeGluten (GliadinGlutenin)B-VitamineChlorophyll (Weizengras)Phytinsäure

Zubereitungsformen

KapselPulverSalbeNativextrakt

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Als weitverbreitete Kulturpflanze ist Weizen im ausgewachsenen Zustand kaum verwechselbar. Junges Weizengras kann jedoch leicht mit anderen Getreide-Gräsern wie Roggen (Secale cereale) oder Gerste (Hordeum vulgare) verwechselt werden, da sich die Jungpflanzen morphologisch sehr ähneln.

Geschichte & Tradition

Weizen zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird seit etwa 10.000 Jahren im Vorderen Orient angebaut. Weizenkleie fand bereits in der antiken Heilkunde als Mittel gegen Verdauungsbeschwerden Verwendung. Der Vitamin-E-Gehalt des Weizenkeimöls wurde im frühen 20. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben, woraufhin es Eingang in die Naturheilkunde und Kosmetik fand. Weizengras als Nahrungsergänzungsmittel wurde maßgeblich durch Ann Wigmore in den USA der 1930er-Jahre populär gemacht.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juni, Juli

Erntezeit: Juli, August

Pflanzenbild

Weizen

© INRA DIST from France · CC BY 2.0

Sicherheitshinweise

Nicht geeignet bei Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Weizenallergie möglich. Bei Autoimmunerkrankungen ärztlich absprechen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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