Pflanzenprofil
Weizen
Weizen wird in der Naturheilkunde vor allem in Form von Weizenkeimöl (reich an Vitamin E) zur Hautpflege sowie als Weizenkeimextrakt verwendet, dem traditionell Effekte auf Stoffwechselvorgänge zugeschrieben werden. Weizenkleie wird in der Naturheilkunde traditionell in Zusammenhang mit Verdauung und Darmgesundheit verwendet. Weizengras wird als basisches Nahrungsergänzungsmittel verwendet, dem in der Literatur antioxidative Effekte zugeschrieben werden.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Verdauungsförderung, Hautpflege, Nahrungsergänzung, Stärkung des Immunsystems, Stoffwechselunterstützung
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Als weitverbreitete Kulturpflanze ist Weizen im ausgewachsenen Zustand kaum verwechselbar. Junges Weizengras kann jedoch leicht mit anderen Getreide-Gräsern wie Roggen (Secale cereale) oder Gerste (Hordeum vulgare) verwechselt werden, da sich die Jungpflanzen morphologisch sehr ähneln.
Geschichte & Tradition
Weizen zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird seit etwa 10.000 Jahren im Vorderen Orient angebaut. Weizenkleie fand bereits in der antiken Heilkunde als Mittel gegen Verdauungsbeschwerden Verwendung. Der Vitamin-E-Gehalt des Weizenkeimöls wurde im frühen 20. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben, woraufhin es Eingang in die Naturheilkunde und Kosmetik fand. Weizengras als Nahrungsergänzungsmittel wurde maßgeblich durch Ann Wigmore in den USA der 1930er-Jahre populär gemacht.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Juni, Juli
Erntezeit: Juli, August
Pflanzenbild
© INRA DIST from France · CC BY 2.0
Sicherheitshinweise
Nicht geeignet bei Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit. Weizenallergie möglich. Bei Autoimmunerkrankungen ärztlich absprechen.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.