Pflanzenprofil
Königsröhrling
Der Königsröhrling ist ein essbarer Wildpilz aus der Familie der Dickröhrlinge (Boletaceae), der in Laub- und Mischwäldern Mitteleuropas vorkommt. Er enthält Polysaccharide und Beta-Glucane, deren Bedeutung in der wissenschaftlichen Literatur teilweise erörtert wird. In der Volksmedizin wird er vor allem als nahrhaftes Lebensmittel geschätzt; eine gezielte medizinische Anwendung ist wissenschaftlich kaum dokumentiert.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Nahrungsmittel, allgemeine Stärkung, Immunsystem, Antioxidantien
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Eine potenziell gefährliche Verwechslung ist mit dem giftigen Satansröhrling (Rubroboletus satanas) möglich, der sich jedoch durch seinen weißlich-grauen Hut, leuchtend rote Poren sowie das intensiv blauende Fleisch und einen unangenehmen Geruch unterscheidet. Auch der Flockenstielige Hexenröhrling (Neoboletus erythropus) weist Ähnlichkeiten auf, ist jedoch roh unverträglich und zeigt ein deutlich stärker blauendes Fleisch.
Geschichte & Tradition
Der Königsröhrling wird in Mitteleuropa seit Langem als wertvoller Speisepilz gesammelt und verzehrt. Eine eigenständige volksmedizinische Tradition, die über die allgemeine nahrhafte Nutzung hinausgeht, ist für diese Art kaum schriftlich überliefert. Im modernen Kontext der Mykotherapie wird er gelegentlich als Quelle immunmodulierender Polysaccharide und Beta-Glucane erwähnt; systematische wissenschaftliche Untersuchungen zur medizinischen Wirksamkeit fehlen jedoch weitgehend.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Erntezeit: Juli, August, September, Oktober
Pflanzenbild
© This image was created by user Gerhard Koller (Gerhard) at Mushroom Observer, a source for mycological images.You can contact this user here. · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Nur gut durchgegart verzehren; Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Satanspilz; bei Unsicherheit Bestimmung durch Fachkundige.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.