Pflanzenprofil
Brotfruchtbaum
Der Brotfruchtbaum wird in der Volksmedizin Polynesiens und der Karibik traditionell gegen Bluthochdruck, Diabetes und Entzündungen eingesetzt. Blätter und Latex finden äußerlich bei Hauterkrankungen und Wunden Anwendung. Die stärkereichecFrucht dient als Grundnahrungsmittel und wird auch zur Unterstützung der Verdauung genutzt.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Bluthochdruck, Entzündungen, Hauterkrankungen, Wundheilung, Verdauungsbeschwerden
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Eine Verwechslung mit dem nah verwandten Jackfruchtbaum (Artocarpus heterophyllus) ist möglich, dessen Früchte jedoch deutlich größer und außen mit stachelartigen Höckern besetzt sind. Innerhalb der artenreichen Gattung Artocarpus können verschiedene Vertreter für Unkundige schwer zu unterscheiden sein.
Geschichte & Tradition
Der Brotfruchtbaum stammt ursprünglich aus Melanesien und wurde von polynesischen Seefahrern seit Jahrtausenden über den gesamten Pazifikraum verbreitet, wo die stärkereiche Frucht als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel dient. Im späten 18. Jahrhundert gelangte die Art durch die Expedition der HMS Bounty in die Karibik, um dort als ertragreiche Nahrungsquelle eingeführt zu werden. In der polynesischen und karibischen Volksmedizin werden Blätter, Rinde und Latex seit Generationen bei Bluthochdruck, Diabetes und entzündlichen Beschwerden eingesetzt. Die äußerliche Verwendung von Blätteraufgüssen und Latex bei Hauterkrankungen ist in beiden Kulturräumen gut belegt.
Saison und Sammeln
Blütezeit: März, April, Mai, Juni
Erntezeit: Juli, August, September, Oktober, November
Pflanzenbild
© Hans Hillewaert · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Latex kann bei Latexallergie Reaktionen auslösen. Frucht nur gegart verzehren. Nicht ausreichend klinisch belegt.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.