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Pflanzenprofil

Welwitschie

Welwitschia mirabilis

Welwitschiaceae

Welwitschia mirabilis ist eine der ältesten und botanisch einzigartigsten Pflanzen der Welt, die ausschließlich in der Namib-Wüste vorkommt und mehrere hundert bis über 1000 Jahre alt werden kann. Gesicherte medizinische Anwendungen sind kaum belegt; traditionelle Volksgruppen Namibias wie die Himba nutzen die jungen Zapfen gelegentlich als Nahrungsmittel. Die Pflanze steht unter strengem Naturschutz und ist für therapeutische Zwecke nicht verfügbar.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Traditionelle Nahrungsmittelnutzung (junge Zapfen); keine anerkannte medizinische Anwendung dokumentiert

Vitalität

Inhaltsstoffe

Flavonoide (u.a. LuteolinNaringenin)Gerbstoffe

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Aufgrund ihrer vollkommen einzigartigen Wuchsform – zwei kontinuierlich wachsende, bandförmige Laubblätter, die aus einem kurzen, rübenartigen Stamm entspringen – ist Welwitschia mirabilis mit keiner anderen Pflanze zu verwechseln. Eine Verwechslungsgefahr besteht praktisch nicht.

Geschichte & Tradition

Welwitschia mirabilis wurde 1859 vom österreichischen Botaniker Friedrich Welwitsch in Angola erstmals wissenschaftlich beschrieben und nach ihm benannt. Indigene Völker der Namib-Region, insbesondere die Himba und San, kannten die Pflanze seit Jahrhunderten und nutzten die jungen, fleischigen Zapfen gelegentlich als Nahrungsquelle. Eine systematische medizinische Verwendung ist historisch nicht dokumentiert. Aufgrund ihrer Einzigartigkeit und extremen Seltenheit steht sie seit Jahrzehnten unter strengem nationalem und internationalem Schutz.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Januar, Februar, November, Dezember

Pflanzenbild

Welwitschie

© Thomas Schoch · CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Streng geschützte Art – Sammeln gesetzlich verboten. Keine anerkannte Heilwirkung. Nicht für therapeutische Zwecke geeignet.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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