Luavera

Pflanzenprofil

Apfel

Malus domestica

Rosaceae

Der Apfel wird in der traditionellen Heilkunde vor allem zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt, da seine Schale und das Fruchtfleisch reich an Pektin sind, das die Darmflora regulieren kann. Polyphenole und Quercetin werden in der Literatur beschrieben und in der traditionellen Heilkunde geschätzt. Darüber hinaus werden geriebene Äpfel volksheilkundlich bei leichtem Durchfall, Apfelessig bei Verdauungsbeschwerden und Apfelschalen in der Volksheilkunde genutzt.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Verstopfung, Darmflora, Herz-Kreislauf, Cholesterin

VerdauungsbeschwerdenDarmfloraHerz-kreislaufEntgiftungEntzündungCholesterin

Inhaltsstoffe

PektinPolyphenoleQuercetinApfelsäureGerbstoffeVitamin CBallaststoffe

Zubereitungsformen

TeeAbkochungPulverUmschlag

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Verwechslungen mit dem Holzapfel (Malus sylvestris), dem Vorfahren der Kultursorte, sind möglich; dessen Früchte sind deutlich kleiner und herber, aber ebenfalls verwendbar. Zieräpfel (diverse Malus-Ziersorten) sehen ähnlich aus, werden jedoch nicht als Heilmittel genutzt und sollten nicht als Ersatz herangezogen werden.

Geschichte & Tradition

Der Apfel zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird seit mindestens 4.000 Jahren in Eurasien angebaut. In der europäischen Volksmedizin war er weit verbreitet: geriebene rohe Äpfel galten als Mittel bei Durchfall, Apfelschalentee bei Erkältungen und Nierenbeschwerden. Hildegard von Bingen erwähnte den Apfel in ihren Schriften des 12. Jahrhunderts als Heilmittel. Die medizinische Verwendung von Pektin als Quellstoff bei Magen-Darm-Beschwerden ist seit dem 19. Jahrhundert wissenschaftlich dokumentiert.

Saison und Sammeln

Blütezeit: April, Mai

Erntezeit: August, September, Oktober, November

Pflanzenbild

Apfel

© fir0002 flagstaffotos [at] gmail.com Canon 20D + Sigma 150mm f/2.8 · GFDL 1.2

Sicherheitshinweise

Gut verträglich; Kerne enthalten Blausäureverbindungen – nicht in großen Mengen verzehren. Bei Apfelallergie (Birkenpollen-Kreuzreaktivität) möglich.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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