Luavera

Pflanzenprofil

Estragon

Artemisia dracunculus

Asteraceae

Estragon wird traditionell zur Förderung der Verdauung und Appetitanregung eingesetzt. In der Literatur werden den ätherischen Ölen krampflösende Eigenschaften beschrieben. Die Volksheilkunde nutzt ihn auch zur Unterstützung des natürlichen Schlafes und zur Linderung leichter Schmerzen.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Blähungen, Krampfschmerzen, Schlafstörungen

VerdauungsbeschwerdenAppetitlosigkeitBlähungenKrampfeSchlafproblemeSchmerz

Inhaltsstoffe

Ätherisches Öl (Estragol/Methylchavicol als Hauptkomponente)FlavonoideCumarineBitterstoffeGerbstoffe

Zubereitungsformen

TeeTinkturÄtherisches ÖlAufguss

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Estragon kann mit anderen Artemisia-Arten, insbesondere der Eberraute (Artemisia abrotanum) oder dem Beifuß (Artemisia vulgaris), verwechselt werden, die sich jedoch im Geruch deutlich unterscheiden. Junge Pflanzen können aufgrund der schmalen Blätter oberflächlich mit verschiedenen Gräsern verwechselt werden.

Geschichte & Tradition

Estragon war bereits in der arabischen Medizin bekannt und wurde von Avicenna (Ibn Sina) im 11. Jahrhundert beschrieben. Im Mittelalter gelangte die Pflanze über arabische Handelswege nach Europa, wo sie rasch als Küchen- und Heilpflanze Verbreitung fand. Der lateinische Beiname 'dracunculus' (kleiner Drache) bezieht sich vermutlich auf die schlangenförmigen Wurzeln oder die volksmedizinische Verwendung gegen Schlangenbisse. In der europäischen Klostermedizin wurde Estragon vornehmlich zur Verdauungsförderung und Appetitanregung eingesetzt.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Juli, August, September

Erntezeit: Juni, Juli, August, September

Pflanzenbild

Estragon

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Sicherheitshinweise

Nicht in der Schwangerschaft anwenden. Enthält Estragol – Daueranwendung in hohen Dosen vermeiden. Wechselwirkung mit Blutverdünnern möglich.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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