Pflanzenprofil
Dahlie
Dahlien gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und sind vor allem als Zierpflanzen bekannt. Die Knollen enthalten Inulin, das ursprünglich als 'Dahlin' bezeichnet wurde und bei der Isolierung dieses Präbiotikums eine historische Rolle spielte. Eine eigenständige medizinische Verwendung in der modernen Phytotherapie ist nicht belegt.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Historische Nutzung der Knollen als Nahrungsmittel; Inulinquelle
Inhaltsstoffe
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Da Dahlien nahezu ausschließlich als Zierpflanze bekannt und morphologisch gut erkennbar sind, bestehen keine praxisrelevanten Verwechslungsrisiken mit medizinisch genutzten Pflanzen.
Geschichte & Tradition
Dahlia pinnata stammt aus Mexiko und wurde Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa eingeführt. Zunächst wurden die Knollen als potenzielle Nahrungsquelle untersucht, konnten sich jedoch geschmacklich nicht durchsetzen. Historische Bedeutung erlangte die Pflanze, weil aus ihren Knollen im frühen 19. Jahrhundert Inulin – seinerzeit als 'Dahlin' bezeichnet – isoliert und chemisch untersucht wurde. Als eigenständige Arzneipflanze ist sie in der europäischen Heilkunde nicht etabliert.
Saison und Sammeln
Blütezeit: Juli, August, September, Oktober
Erntezeit: September, Oktober, November
Pflanzenbild
© Denis Conrado · CC BY-SA 3.0
Sicherheitshinweise
Keine bekannte Toxizität; Kontaktallergien möglich (Asteraceae-Sensibilisierung)
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.