Luavera

Pflanzenprofil

Vierblättriger Sauerklee

Oxalis tetraphylla Cav.

Oxalidaceae

Der Vierblättrige Sauerklee wird in der Volksmedizin traditionell bei Verdauungsbeschwerden und als leicht harntreibendes Mittel eingesetzt. Die sauer schmeckenden Blätter und Blüten sind in kleinen Mengen essbar und enthalten Vitamin C sowie organische Säuren. Wegen des hohen Oxalsäuregehalts ist ein übermäßiger Verzehr jedoch gesundheitlich bedenklich.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Verdauungsbeschwerden, harntreibend, leicht, Vitamin-C-Quelle, traditionelle Volksmedizin

VerdauungsbeschwerdenEntwässerungEntzündungFieber

Inhaltsstoffe

OxalsäureVitamin C (Ascorbinsäure)organische SäurenFlavonoide

Zubereitungsformen

TeeAufguss

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Aufgrund des vierblättrigen Erscheinungsbilds wird Oxalis tetraphylla gelegentlich mit dem Weißklee (Trifolium repens) verwechselt, obwohl die herzförmigen Einzelblättchen und die sauere Geschmacksprobe eine eindeutige Unterscheidung ermöglichen. Innerhalb der Gattung sind Verwechslungen mit dem Gemeinen Sauerklee (Oxalis acetosella) möglich, der jedoch dreizählige Blätter besitzt.

Geschichte & Tradition

Oxalis tetraphylla stammt ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika, wo die Pflanze von indigenen Bevölkerungen als Nahrungsmittel und Heilpflanze genutzt wurde. Im 19. Jahrhundert gelangte sie als Zierpflanze nach Europa und wurde dort volksheilkundlich bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Die charakteristischen vierblättrigen Laubblätter machten die Pflanze zum Glückssymbol, was ihre Verbreitung als Kultpflanze förderte.

Saison und Sammeln

Blütezeit: Mai, Juni, Juli, August

Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August, September

Pflanzenbild

Vierblättriger Sauerklee

© Humanfeather (talk) · CC BY 3.0

Sicherheitshinweise

Hoher Oxalsäuregehalt – bei Nierensteinen, Nierenerkrankungen und Gicht meiden; Großmengen toxisch

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

← Zurück zur Pflanzenübersicht