Pflanzenprofil
Glockenblume
Die Glockenblume (Campanula) ist eine artenreiche Gattung aus der Familie der Campanulaceae mit volksheilkundlicher Tradition. Einige Arten wurden äußerlich bei Entzündungen der Mundschleimhaut und bei Halsbeschwerden eingesetzt. In der modernen Phytotherapie spielt die Gattung eine untergeordnete Rolle.
Kein Ersatz für ärztliche Beratung
Traditionelle Anwendung
Mundschleimhautentzündung, Halsbeschwerden, Wundheilung (äußerlich), Gurgeln bei Halsschmerzen
Inhaltsstoffe
Zubereitungsformen
Wechselwirkungen
Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.
Verwechslungsgefahr
Campanula-Arten können mit Adenophora-Arten (Schellenblumen) verwechselt werden, die habituell sehr ähnlich sind und sich vor allem durch das röhrenförmige Diskus-Nektarium unterscheiden. Innerhalb der Gattung selbst sind zahlreiche Arten morphologisch kaum zu unterscheiden.
Geschichte & Tradition
Die Glockenblume war in der europäischen Volksmedizin vor allem als Mittel gegen Hals- und Mundbeschwerden bekannt. Bereits in mittelalterlichen Kräuterbüchern finden sich Hinweise auf den äußerlichen Einsatz bei Entzündungen der Mundschleimhaut und des Rachens. Die Wurzeln einiger Arten galten als besonders wirksam und wurden zu Umschlägen verarbeitet. In der wissenschaftlichen Phytotherapie hat die Gattung bis heute keine nennenswerte Bedeutung erlangt.
Saison und Sammeln
Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Erntezeit: Juni, Juli, August
Pflanzenbild
© Wilson44691 · CC0
Sicherheitshinweise
Gilt allgemein als ungiftig. Keine bekannten Wechselwirkungen. Bei Allergie gegen Korbblütler Kreuzreaktionen möglich.
| Schwangerschaft | Unbekannt |
| Stillzeit | Unbekannt |
| Kinder | Unbekannt |
| Blutverdünner | Unbekannt |
| Vor Operationen | Unbekannt |
| Lebererkrankung | Unbekannt |
| Nierenerkrankung | Unbekannt |
| Autoimmunerkrankung | Unbekannt |
| Bluthochdruck | Unbekannt |
| Empfindlicher Magen | Unbekannt |
Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.