Luavera

Pflanzenprofil

Wilde Malve

Malva sylvestrisL.

Husten, Erkältung, Halsschmerzen, Bronchitis, Magen-Darm-Beschwerden, Reizmagen, Schleimhautentzündung


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Husten, Erkältung, Halsschmerzen, Bronchitis, Magen-Darm-Beschwerden, Reizmagen, Schleimhautentzündung

Husten & BronchitisErkaltungHalsschmerzenVerdauungsbeschwerdenMagen-darm

Inhaltsstoffe

SchleimpolysaccharideFlavonoide (MalvinGossypetin)AnthocyaneGerbstoffeVitamin C

Zubereitungsformen

TeeAufgussSirupTinkturSalbe

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Verwechslungen sind möglich mit der Wegmalve (Malva neglecta) und der Moschus-Malve (Malva moschata), die beide ähnliche Blattformen und Blüten aufweisen, jedoch ebenfalls nicht giftig sind. Morphologisch ähnelt sie zudem der Stockrose (Alcea rosea), die sich jedoch durch ihre deutlich größeren Blüten und ihren hochwüchsigen Stängel unterscheidet.

Geschichte & Tradition

Die Wilde Malve zählt zu den ältesten Heilpflanzen Europas und war bereits bei Hippokrates und Dioskurides als Mittel gegen Entzündungen bekannt. Im Mittelalter wurde sie als 'Omnimorbia' (Allheilmittel) bezeichnet und gehörte zum festen Bestand klösterlicher Arzneigärten. Karl der Große ordnete ihren Anbau auf Reichsgütern an. Traditionell wurde sie sowohl innerlich bei Atemwegs- und Verdauungsleiden als auch äußerlich bei Hautreizungen eingesetzt.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober

Erntezeit: Juni, Juli, August, September

Evidenzlage

Begrenzt

Pflanzenbild

Wilde Malve

© Alvesgaspar · CC BY-SA 3.0

Sicherheitshinweise

Allgemein gut verträglich. In der Schwangerschaft vorsichtshalber nur nach Rücksprache mit Arzt anwenden.

SchwangerschaftVorsicht
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbedenklich

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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