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Pflanzenprofil

Sumpfdotterblume

Caltha palustris

Ranunculaceae

Die Sumpfdotterblume ist eine heimische Wildpflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), die volksmedizinisch äußerlich gegen Warzen und Rheuma eingesetzt wurde. Im frischen Zustand ist die Pflanze aufgrund ihres Gehalts an Protoanemonin giftig und kann Haut- und Schleimhautreizungen verursachen. In der modernen Phytotherapie spielt sie kaum eine Rolle; sie findet jedoch in der Homöopathie (Caltha palustris) Anwendung.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Volksmedizin: äußerlich bei Warzen, Rheuma, Hauterkrankungen; Homöopathie: Kopfschmerzen, rheumatische Beschwerden

RheumaWarzenHautproblemeKopfschmerzen

Inhaltsstoffe

ProtoanemoninAnemoninTriterpensaponineFlavonoide

Zubereitungsformen

TinkturSalbeUmschlag

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Verwechslungen sind mit anderen gelbblühenden Ranunculaceae möglich, insbesondere mit verschiedenen Hahnenfußarten (Ranunculus spp.) und dem Scharbockskraut (Ficaria verna), die ähnliche Frühjahrsstandorte besiedeln können. Alle genannten Verwechslungspflanzen enthalten ebenfalls Protoanemonin und sind im frischen Zustand als reizend bis giftig einzustufen.

Geschichte & Tradition

Die Sumpfdotterblume wurde in der europäischen Volksmedizin seit dem Mittelalter äußerlich gegen Warzen, Rheuma und Hauterkrankungen eingesetzt, wobei der Pflanzensaft als hautreizende Substanz genutzt wurde. In einigen Regionen Mitteleuropas galten die gekochten Blütenknospen als Kapernersatz, da Erhitzen das flüchtige Protoanemonin abbaut und die Pflanze dadurch genießbar wird. Als Heilpflanze im engeren Sinne verlor sie mit zunehmender wissenschaftlicher Phytotherapie an Bedeutung; sie findet heute noch Verwendung in der Homöopathie unter dem Namen Caltha palustris.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: März, April, Mai

Erntezeit: März, April, Mai

Pflanzenbild

Sumpfdotterblume

© Jasper33 · Public domain

Sicherheitshinweise

Giftig im frischen Zustand (Protoanemonin)! Nicht innerlich anwenden. Hautkontakt kann Reizungen verursachen. Nicht für Schwangere.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

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