Luavera

Pflanzenprofil

Amarant

Amaranthus spp.

Amarant wird traditionell als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet. Die nährstoffreichen Samen und Blätter enthalten Proteine, Mineralstoffe und Flavonoide, die bei Verdauungsbeschwerden und entzündlichen Prozessen eingesetzt werden. Äußerlich finden Zubereitungen aus Amarant bei Hautreizungen und Mundschleimhautentzündungen Anwendung.


Kein Ersatz für ärztliche Beratung

Diese Informationen dienen zur Orientierung und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Bei ernsteren Beschwerden, Vorerkrankungen oder Medikamenteneinnahme bitte immer Arzt oder Apotheke hinzuziehen.

Traditionelle Anwendung

Verdauungsbeschwerden, Entzündungen der Mundschleimhaut, Hautreizungen, Nährstoffversorgung, Durchfall

VerdauungsbeschwerdenEntzündungHautproblemeDurchfallNahrungsergänzung

Inhaltsstoffe

Proteine (bis zu 18 %)Mineralstoffe (CalciumEisenMagnesium)FlavonoideSaponineSqualenungesättigte FettsäurenAmaranthin (Betalain-Farbstoff)

Zubereitungsformen

TeeAbkochungPulverUmschlagKapsel

Wechselwirkungen

Keine spezifischen Wechselwirkungen dokumentiert.

Verwechslungsgefahr

Innerhalb der Gattung Amaranthus können verschiedene Arten leicht verwechselt werden, darunter der als Unkraut wachsende Zurückgebogene Amarant (Amaranthus retroflexus). Außerdem besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit dem Weißen Gänsefuß (Chenopodium album), der zur verwandten Familie der Chenopodiaceae gehört und ähnliche Blattformen aufweist.

Geschichte & Tradition

Amarant gehörte zu den wichtigsten Kulturpflanzen der Azteken und anderer präkolumbianischer Völker Mesoamerikas und wurde seit Jahrtausenden sowohl als Grundnahrungsmittel als auch in rituellen Zusammenhängen genutzt. Nach der spanischen Eroberung wurde sein Anbau zeitweise unterdrückt, wodurch das Wissen um die Pflanze in Europa weitgehend verloren ging. Im 20. Jahrhundert erlebte Amarant eine internationale Wiederentdeckung als Nahrungs- und Heilpflanze. In der Volksmedizin Afrikas und Asiens wurden Blätter und Samen traditionell bei Verdauungsbeschwerden und Entzündungen eingesetzt.

Saison und Sammeln

Wildkraut

Diese Pflanze wächst wild und kann gesammelt werden. Bitte nur an sicheren, unbelasteten Standorten ernten.

Blütezeit: Juni, Juli, August, September

Erntezeit: Juli, August, September, Oktober

Sicherheitshinweise

Bei Nierenerkrankungen wegen Oxalsäuregehalt mäßig konsumieren. Selten allergische Reaktionen möglich. Pollen können Heuschnupfen auslösen.

SchwangerschaftUnbekannt
StillzeitUnbekannt
KinderUnbekannt
BlutverdünnerUnbekannt
Vor OperationenUnbekannt
LebererkrankungUnbekannt
NierenerkrankungUnbekannt
AutoimmunerkrankungUnbekannt
BluthochdruckUnbekannt
Empfindlicher MagenUnbekannt

Haftungsausschluss: Diese Informationen ersetzen keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer Rücksprache halten.

← Zurück zur Pflanzenübersicht