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Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) — Anwendung, Wirkung und Sicherheit

Wer im Sommer durch Wegränder, Hecken oder lichte Wälder streift, begegnet ihm vielleicht, ohne ihn zu kennen: dem Gemeinen Odermennig (*Agrimonia eupatoria*). Mit seinen aufrechten, kerzenartigen Blütenständen aus kleinen gelben Blüten ist er ein unscheinbarer, aber beständiger Begleiter der mitteleuropäischen Pflanzenwelt. Als Wildkraut wächst er dort, wo er will — und wurde dennoch über Jahrhunderte hinweg gezielt gesammelt und genutzt. In der europäischen Kräutertradition gehört der Odermenn

Der Gemeine Odermennig begleitet europäische Wegränder seit Jahrhunderten — und findet sich auch heute noch in der pflanzlichen Hausapotheke. Klassisch eingesetzt wird er bei Halsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen und Verdauungsbeschwerden, wo seine zusammenziehende Wirkung geschätzt wird. Der Evidenzlevel ist allerdings gering: Der Odermennig unterstützt, ersetzt aber keine ärztliche Behandlung.