Luavera
Alle Ratgeber
Beschwerde3 Min. Lesezeit

Ernährung: Pflanzliche Hilfe, die wirklich etwas bringt

Essen ist mehr als bloße Energiezufuhr. Was wir täglich zu uns nehmen, beeinflusst unsere Verdauung, unseren Stoffwechsel, unsere Energie und langfristig unsere Gesundheit auf vielfältige Weise. Viele Menschen spüren, dass etwas in diesem System nicht stimmt: ein dauerhaftes Völlegefühl nach dem Essen, Blähungen, die sich hartnäckig halten, ein träger Stoffwechsel oder das Gefühl, trotz ausgewogener Kost nicht wirklich versorgt zu sein. Andere suchen nach pflanzlichen Alternativen zu tierischen

Essen und Gesundheit

Essen beeinflusst Ihre Gesundheit stark. Viele Menschen haben Verdauungs-Probleme. Verdauung bedeutet: Der Körper verarbeitet das Essen. Andere möchten mehr Pflanzen essen. Dieser Ratgeber erklärt nützliche Heil-Pflanzen und Lebensmittel.


Welche Pflanzen können helfen?

Bär-Lauch

Bär-Lauch ist eine Frühlings-Pflanze. Er wird traditionell bei der Verdauung verwendet. Er wird in Studien im Kontext von normalen Blutdruckwerten erwähnt. Sie können die Blätter roh oder gekocht essen. Achtung: Kaufen Sie Bär-Lauch immer im Geschäft. Wildwachsender Bär-Lauch sieht aus wie giftige Pflanzen. Eine Verwechslung kann lebens-gefährlich sein.

Buch-Weizen

Buch-Weizen ist kein Getreide. Er enthält kein Gluten (Kleber-Eiweiß aus Getreide). Er wird traditionell zur Unterstützung der Blut-Gefäße genutzt. Sie können ihn als Mehl oder Flocken verwenden. Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit können ihn gut essen.

Lupine

Die Lupine liefert viel Eiweiß (Protein). Sie wird traditionell bei der Verdauung verwendet. Sie wird in Studien im Kontext von normalen Cholesterinwerten erwähnt. Cholesterin ist ein Fett-Stoff im Blut. Achtung: Bittere Lupinen sind giftig. Nur Süß-Lupinen dürfen Sie essen. Wer auf Erd-Nüsse allergisch reagiert, muss vorsichtig sein.

Kolben-Hirse

Kolben-Hirse ist ein altes Getreide. Sie wird traditionell bei Verdauungs-Beschwerden verwendet. Sie enthält viele Mineral-Stoffe für den Körper. Kolben-Hirse enthält kein Gluten.

Bier-Hefe

Bier-Hefe ist eines der ältesten Nahrungs-Ergänzungs-Mittel. Sie enthält B-Vitamine und Mineral-Stoffe. Sie wird traditionell zur Unterstützung der normalen Verdauung verwendet. Achtung: Bei Pilz-Allergie ist Bier-Hefe nicht geeignet. Bei einem schwachen Abwehr-System auch nicht. Sie darf nicht zusammen mit MAO-Hemmern eingenommen werden. MAO-Hemmer sind bestimmte Medikamente gegen Depressionen.

Soja-Öl

Soja-Öl kommt aus der Soja-Bohne. Es wird traditionell bei Wechseljahrs-Beschwerden verwendet. Es wird in Studien im Kontext von normalen Cholesterinwerten erwähnt. Achtung: Bei bestimmten Krebs-Erkrankungen ist Soja-Öl nicht geeignet. Zum Beispiel bei Brust-Krebs durch das Hormon Östrogen. Bei Schilddrüsen-Medikamenten fragen Sie immer Ihren Arzt.

Schopf-Tintling

Der Schopf-Tintling ist ein Speise-Pilz. Er wird in der Literatur im Kontext von normalen Blutzuckerwerten erwähnt. Er wird traditionell verwendet. Achtung: Essen Sie nur junge, noch geschlossene Pilze. Schopf-Tintling darf niemals zusammen mit Alkohol eingenommen werden. Das kann zu gefährlichen Reaktionen führen.

Sardelle

Die Sardelle ist ein kleiner Fisch. Sie enthält Omega-3-Fett-Säuren. Diese Fett-Säuren werden in der Literatur im Kontext der normalen Herz-Funktion beschrieben. Sie werden in Studien im Kontext normaler Entzündungsreaktionen beschrieben. Achtung: Bei Fisch-Allergie sind Sardellen nicht geeignet. Auch bei Histamin-Unverträglichkeit nicht. Histamin ist ein Stoff, der Reaktionen im Körper auslösen kann. Sardellen aus der Dose enthalten sehr viel Salz.


Wie nehmen Sie die Pflanzen ein?

Viele Pflanzen können Sie direkt essen. Buch-Weizen, Kolben-Hirse und Lupine sind Grund-Nahrungsmittel. Bär-Lauch eignet sich als Küchen-Kraut im Frühling. Bier-Hefe gibt es als Pulver oder Flocken. Sie streuen es einfach über das Essen. Fertig-Präparate aus der Apotheke haben eine genaue Dosierung. Beachten Sie immer die Packungsbeilage. Warten Sie vier bis sechs Wochen auf eine Wirkung.


Wichtige Warnungen

Schwangere und stillende Frauen fragen immer zuerst den Arzt. Das gilt auch bei Dauer-Erkrankungen und bei Medikamenten.