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Rheuma: Pflanzliche Hilfe, die wirklich etwas bringt

Rheuma — dieses Wort trägt eine schwere Last. Wer davon betroffen ist, kennt die morgendliche Steifigkeit, das dumpfe Ziehen in Gelenken und Muskeln, die Schmerzen, die bei Kälte und Feuchtigkeit aufflackern und durch den ganzen Körper wandern können. Rheuma ist dabei kein einzelnes Krankheitsbild, sondern ein Sammelbegriff für mehr als 400 verschiedene entzündliche und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparats — von der rheumatoiden Arthritis über Gicht bis hin zu Weichteilerkrankungen. V

Kein Problem, hier ist der Artikel direkt:


Was ist Rheuma?

Rheuma ist ein Sammel-Begriff. Es gibt mehr als 400 verschiedene Erkrankungen. Diese Erkrankungen betreffen Gelenke und Muskeln.

Typische Beschwerden sind:

Heil-Pflanzen können die Beschwerden lindern. Sie ersetzen aber keinen Arzt-Besuch.

Welche Heil-Pflanzen können helfen?

Weiden-Rinde Die Weiden-Rinde kommt von Weiden-Bäumen. Sie enthält einen Stoff namens Salicin. Salicin wirkt gegen Schmerzen und Entzündungen. Sie können sie als Tee trinken. Oder Sie nehmen fertige Kapseln aus der Apotheke.

Mädesüß Mädesüß ist eine Heil-Pflanze mit ähnlichen Stoffen. Sie hilft bei Schmerzen und Entzündungen. Sie bereiten sie als Tee zu. Manche Menschen vertragen Mädesüß besser als Aspirin.

Cayenne-Pfeffer Cayenne-Pfeffer enthält einen Stoff namens Capsaicin. Sie tragen Capsaicin als Creme auf die Haut auf. Es wärmt die Stelle und lindert Schmerzen. Es ist auch als Pflaster erhältlich.

Birken-Blätter Birken-Blätter regen die Nieren an. Der Körper scheidet damit Harn-Säure besser aus. Das entlastet die Gelenke. Sie trinken Birken-Blätter als Tee. Trinken Sie dabei viel Wasser.

Katzen-Kralle Die Katzen-Kralle kommt aus Süd-Amerika. Sie hilft bei Gelenk-Beschwerden und Entzündungen. Sie bekommen sie als Kapseln in der Apotheke.

Eschen-Blätter Eschen-Blätter wirken leicht entzündungs-hemmend. Sie helfen auch beim Ausscheiden von Stoffen. Sie bereiten sie als Tee zu.

Schwarze Johannis-Beere Die Blätter der Schwarzen Johannis-Beere wirken gegen Entzündungen. Sie helfen auch bei Gicht und Gelenk-Schmerzen. Sie bereiten sie als Tee zu.

Rosmarin-Öl Rosmarin-Öl trägt man äußerlich auf die Haut auf. Es fördert die Durch-Blutung und wärmt. Mischen Sie es mit einem Träger-Öl. Oder geben Sie es ins Bade-Wasser.

Anwendung und Dosierung

Heil-Pflanzen brauchen Zeit zum Wirken. Nehmen Sie sie mindestens 4 bis 6 Wochen. Bei Fertig-Präparaten aus der Apotheke ist die Wirkstoff-Menge kontrolliert. Das ist verlässlicher als selbst gebrühter Tee. Cremes und Öle können Sie gezielt bei Schmerzen auftragen.

Worauf Sie achten sollten

Weiden-Rinde und Mädesüß:

Katzen-Kralle:

Birken-Blätter:

Capsaicin-Creme:

Eschen-Blätter:

Schwarze Johannis-Beere:

Wichtig: Nehmen Sie regelmäßig Medikamente? Dann sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wann zum Arzt?

Heil-Pflanzen ersetzen keine Diagnose (Fest-Stellung einer Krankheit) und keine Behandlung.

Gehen Sie zum Arzt bei: