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Schmerzen: Pflanzliche Hilfe, die wirklich etwas bringt

Schmerzen gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb Menschen medizinische Hilfe suchen — ob es sich um pochende Kopfschmerzen, ziehende Rückenschmerzen oder entzündete Gelenke handelt. Als Warnsignal des Körpers erfüllen Schmerzen eine wichtige biologische Funktion: Sie zeigen an, dass etwas nicht stimmt. Akute Schmerzen entstehen meist durch eine klar erkennbare Ursache wie eine Verletzung oder Entzündung und klingen mit der Heilung wieder ab. Chronische Schmerzen hingegen können über Wochen,

Schmerzen: Heil-Pflanzen können helfen

Schmerzen sind ein Zeichen des Körpers. Der Körper sagt: Hier stimmt etwas nicht. Heil-Pflanzen können bei manchen Schmerzen helfen. Sie ersetzen aber keine ärztliche Untersuchung.


Diese Heil-Pflanzen helfen bei Schmerzen

Weiden-Rinde Enthält einen natürlichen Schmerz-Hemmer namens Salicin. Hilft bei Rücken-, Gelenk- und Kopf-Schmerzen sowie Entzündungen (Rötungen, Schwellungen).

Teufelskralle Eine Wurzel aus Süd-Afrika. Hilft bei Gelenk-, Rücken-Schmerzen und Entzündungen. Gut verfügbar als Fertig-Präparat.

Arnika Nur zum Auftragen auf die Haut. Hilft bei Prellungen, Verstauchungen und Muskel-Schmerzen. Niemals schlucken — Arnika ist innerlich giftig.

Capsaicin Der scharfe Stoff aus dem Cayenne-Pfeffer. Als Creme oder Pflaster auf die Haut auftragen. Hilft bei Muskel- und Nerven-Schmerzen. Die Wirkung tritt erst nach einigen Tagen ein.

Schwarze Johannis-Beere (Blätter) Hilft bei Gelenk-Schmerzen, Entzündungen, Gicht (Schmerzen durch zu viel Harn-Säure) und Rheuma (Gelenk-Erkrankung).

Eukalyptus-Öl Auf die Haut auftragen. Hilft bei Muskel-Schmerzen und Spannungs-Kopf-Schmerzen. Wirkt kühlend.

Eschen-Blätter Aus der Volks-Medizin bekannt. Hilft bei Gelenk-Schmerzen und Entzündungen.


So wenden Sie Heil-Pflanzen an

Warten Sie 1 bis 2 Wochen auf eine Wirkung. Keine Besserung nach 4 Wochen? Gehen Sie zum Arzt.


Wichtige Warn-Hinweise

Weiden-Rinde: Nicht bei ASS-Allergie (Unverträglichkeit gegen Aspirin). Nicht für Kinder unter 12 Jahren. In der Schwanger-Schaft nur mit Vorsicht.

Teufelskralle: Nicht in der Schwanger-Schaft. Nicht bei Magen-Geschwür oder Gallen-Leiden. Wechsel-Wirkungen mit Blut-Verdünnern möglich.

Arnika: Nur äußerlich anwenden, nie schlucken. Nicht auf offene Wunden. Bei Korbblütler-Allergie (z.B. Kamille) Vorsicht vor Haut-Reaktionen.

Capsaicin: Nicht in die Augen oder auf Schleimhäute. Nicht für Kinder unter 12 Jahren. Nicht auf verletzte Haut auftragen.

Schwarze Johannis-Beere: Wechsel-Wirkungen mit Blut-Verdünnern und Wasser-Tabletten möglich.

Eukalyptus-Öl: Nicht bei Säuglingen und Klein-Kindern unter 2 Jahren im Gesichts-Bereich anwenden.

Eschen-Blätter: Vorsicht bei Allergie gegen Öl-Baum-Gewächse. In Schwanger-Schaft und Still-Zeit erst den Arzt fragen.

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente? Fragen Sie immer zuerst Arzt oder Apotheker.


Wann müssen Sie zum Arzt?

Gehen Sie sofort zum Arzt, wenn: