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Vogelmiere (Stellaria media) — Anwendung, Wirkung und Sicherheit

Wer im Garten auf das zarte, weit verzweigte Kraut mit den winzigen weißen Blüten stößt, zieht es meist kurzerhand als Unkraut heraus. Dabei hat die Vogelmiere, lateinisch *Stellaria media*, eine lange Geschichte als Heil- und Nahrungspflanze hinter sich. Schon in der europäischen Volksmedizin vergangener Jahrhunderte war sie ein geschätztes Mittel für Haut und Atemwege — und Vögeln, wie ihr Name verrät, war sie ohnehin stets willkommen. Heute erlebt die unscheinbare Wildpflanze eine stille Rena

Die unscheinbare Vogelmiere gilt als Unkraut — dabei hat sie als Heil- und Nahrungspflanze eine lange Tradition. Traditionell wird sie bei Hautreizungen, Juckreiz und Erkältungsbeschwerden verwendet. In der Volksmedizin und Literatur werden ihr entzündungshemmende Effekte zugeschrieben. Klinische Studien fehlen jedoch weitgehend, weshalb bei innerlicher Anwendung Rücksprache mit einer Fachperson empfohlen wird.