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Wasserfeder (Hottonia palustris) — Anwendung, Wirkung und Sicherheit

Wer stille Gewässer kennt — Teiche, Gräben, langsam fließende Bäche — hat vielleicht schon die zierlichen weißen Blüten der Wasserfeder bewundert, ohne ihren Namen zu kennen. Hottonia palustris, wie Botaniker die Pflanze nennen, gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) und ist in weiten Teilen Europas heimisch. Obwohl sie heute kaum noch im Bewusstsein der Kräuterheilkunde auftaucht, hat sie eine bescheidene Geschichte in der Volksmedizin hinter sich — und findet bis heute Verwendung

Die Wasserfeder (Hottonia palustris) ist eine heimische Wasserpflanze mit bescheidener volksmedizinischer Geschichte, heute vor allem in der Homöopathie bei Haut- und Leberbeschwerden genutzt. Überlieferungen schreiben ihr auch eine Wirkung bei Stress, Angst und Nervosität zu — wissenschaftliche Belege fehlen jedoch vollständig. Da kein gesichertes Sicherheitsprofil vorliegt, wird der direkte Verzehr nicht empfohlen und die Anwendung sollte stets mit einer Fachperson abgestimmt werden.