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Brunnenkresse (Nasturtium officinale) — Anwendung, Wirkung und Sicherheit

Die Brunnenkresse gehört zu den ältesten kultivierten Nutzpflanzen Europas und wächst noch heute an klaren Bächen und Quellen, wo kühles, fließendes Wasser zu finden ist. Als Wildkraut ist sie in der freien Natur anzutreffen, wird aber auch kultiviert angebaut und hat sich über Jahrhunderte sowohl in der Küche als auch in der Heilkunde einen festen Platz erarbeitet. Mit ihrem würzig-scharfen Geschmack und ihrem bemerkenswerten Nährstoffgehalt war sie für viele Generationen weit mehr als nur eine

Was ist Brunnenkresse?

Brunnenkresse ist eine Heil-Pflanze. Sie wächst an Bächen und Quellen. Menschen nutzen sie seit vielen hundert Jahren. Ihr Geschmack ist würzig und scharf.

Wofür nutzt man Brunnenkresse?

Brunnenkresse hilft bei diesen Beschwerden:

Sie regt auch die Nieren an. Die Nieren scheiden dann mehr Wasser aus.

Im Frühling ist Brunnenkresse besonders wertvoll. Ab März kann man sie ernten. Nach dem Winter fehlen dem Körper viele Vitamine. Brunnenkresse liefert diese Vitamine.

Was steckt drin?

Brunnenkresse enthält wichtige Stoffe:

Wie viel soll man nehmen?

Zu genauen Mengen gibt es keine festen Angaben. Sprechen Sie daher mit einem Arzt oder einer Ärztin. Das gilt besonders bei der Anwendung als Heil-Mittel.

Vorsicht und Neben-Wirkungen

Keine bekannten Wechsel-Wirkungen mit Medikamenten sind bisher dokumentiert. Das bedeutet aber nicht, dass es keine gibt. Nehmen Sie regelmäßig Medikamente? Dann fragen Sie vorher einen Arzt.

Wichtiger Sicherheits-Hinweis zur Wildsammlung:

Sammeln Sie Brunnenkresse nur aus sauberen Gewässern. In schmutzigem Wasser kann die Pflanze Leber-Egel enthalten. Leber-Egel sind kleine Parasiten (Schmarotzer im Körper). Sie können ernsthafte Krankheiten verursachen. Im Zweifel kaufen Sie Brunnenkresse aus dem Handel.

Für wen ist Brunnenkresse geeignet?

Gesunde Erwachsene vertragen Brunnenkresse in normalen Mengen gut.

Brunnenkresse ist nicht geeignet für:

Fazit

Brunnenkresse ist eine wertvolle Heil-Pflanze. Sie enthält viele Vitamine und Mineral-Stoffe. Sie hilft besonders bei Husten, Verdauungs-Problemen und als Frühjahrs-Kur.

Achten Sie auf eine sichere Herkunft. Bei anhaltenden oder ernsten Beschwerden wenden Sie sich an einen Arzt. Heil-Pflanzen ergänzen die ärztliche Behandlung — sie ersetzen sie nicht.