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Gemeine Quecke (Elymus repens (L.) Gould) — Anwendung, Wirkung und Sicherheit

Wer einen Garten pflegt, kennt sie als hartnäckige Widersacherin: Die Gemeine Quecke (*Elymus repens* (L.) Gould) wächst, wo sie nicht erwünscht ist, breitet sich über weit verzweigte unterirdische Ausläufer aus und lässt sich nur mühsam eindämmen. Doch was Hobbygärtnerinnen und -gärtnern zur Verzweiflung treibt, war Heilkundigen über Jahrhunderte hinweg wertvoller Schatz. Schon in der europäischen Volksmedizin galt das Rhizom der Quecke — also ihr unterirdischer Wurzelstock — als bewährtes Mitt

Was ist die Gemeine Quecke?

Die Gemeine Quecke ist eine Heil-Pflanze. Viele kennen sie als lästiges Unkraut im Garten. Früher nutzten Heilkundige sie als Medizin. Man benutzt nur die Wurzel der Pflanze. Diese Wurzel wächst unter der Erde.


Wofür hilft die Quecke?

Die Quecke hilft bei Beschwerden der Harn-Wege (Blase und Nieren).

Sie kann helfen bei:

Wichtig: Diese Anwendungen kommen aus der Volks-Medizin. Große wissenschaftliche Studien dazu fehlen bisher.


Wie wirkt die Quecke?

Die Quecke regt die Nieren an. Dadurch bildet der Körper mehr Urin (Harn). Mehr Urin spült Bakterien aus den Harn-Wegen. Das kann bei Blasen-Entzündungen helfen. Außerdem wirkt die Quecke entzündungs-hemmend.

Man erntet die Wurzel zweimal im Jahr:


Dosierung und Anwendung

In unserer Daten-Bank gibt es keine genauen Dosis-Angaben.

Sprechen Sie vor der Anwendung mit:

Wichtig: Trinken Sie während der Anwendung viel Wasser. Harn-treibende Mittel brauchen viel Flüssigkeit. Ohne ausreichendes Trinken schaden sie dem Körper.


Neben-Wirkungen und Wechsel-Wirkungen

In unserer Daten-Bank stehen keine bekannten Neben-Wirkungen. Es gibt auch keine bekannten Wechsel-Wirkungen mit Medikamenten.

Achtung: Das heißt nicht, dass es keine gibt. Es heißt nur: Wir haben dazu noch keine Daten.

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente? Dann sprechen Sie vorher mit einer Ärztin oder einem Arzt.


Für wen ist die Quecke nicht geeignet?

Die Quecke ist nicht geeignet für Menschen mit Nieren-Erkrankungen. Harn-treibende Mittel belasten die Nieren zusätzlich. Kranke Nieren brauchen keine extra Belastung.

Für diese Personen fehlen uns Informationen:

Bei Unsicherheiten fragen Sie immer zuerst Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.


Zusammen-Fassung

Die Quecke ist eine alte Heil-Pflanze mit langer Tradition. Menschen nutzen sie seit Generationen gegen Harn-Weg-Beschwerden, Gicht und Rheuma.

Bitte beachten Sie diese drei Regeln: