Die Gemeine Quecke gilt Gärtnern als hartnäckiges Unkraut – als Heilpflanze hat ihr Rhizom eine jahrhundertelange Tradition. In der Volksmedizin wird das Rhizom traditionell bei Blasenbeschwerden eingesetzt; in der Literatur werden harntreibende Effekte beschrieben. In der traditionellen Medizin wird sie auch bei Rheuma und Gicht erwähnt. Wer sie einsetzt, sollte unbedingt ausreichend trinken.
Gemeine Quecke (Elymus repens (L.) Gould) — Anwendung, Wirkung und Sicherheit
Wer einen Garten pflegt, kennt sie als hartnäckige Widersacherin: Die Gemeine Quecke (*Elymus repens* (L.) Gould) wächst, wo sie nicht erwünscht ist, breitet sich über weit verzweigte unterirdische Ausläufer aus und lässt sich nur mühsam eindämmen. Doch was Hobbygärtnerinnen und -gärtnern zur Verzweiflung treibt, war Heilkundigen über Jahrhunderte hinweg wertvoller Schatz. Schon in der europäischen Volksmedizin galt das Rhizom der Quecke — also ihr unterirdischer Wurzelstock — als bewährtes Mitt