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Pfefferminze (Mentha ×piperita) — Anwendung, Wirkung und Sicherheit

Kaum eine Pflanze ist so tief im deutschen Hausmittelschatz verwurzelt wie die Pfefferminze. Ihr frischer, durchdringender Duft ist sofort erkennbar — in der Teetasse, als Balsam auf der Schläfe, im Dampfbad bei verstopfter Nase. Die Pfefferminze (*Mentha ×piperita*) ist eine Hybridpflanze, entstanden aus der Kreuzung von Wasserminze und Grüner Minze, und wurde bereits im 17. und 18. Jahrhundert in England systematisch angebaut und als Heilmittel eingesetzt. Heute gehört sie zu den meistverwende

Pfefferminze — Was Sie wissen sollten

Was ist Pfefferminze?

Pfefferminze ist eine Heil-Pflanze. Sie riecht frisch und kühl. Menschen nutzen sie seit vielen Jahrhunderten als Heilmittel.

Wobei hilft Pfefferminze?

Magen und Verdauung:

Kopf-Schmerzen:

Muskeln:

Erkältung:

Wie wirkt Pfefferminze?

Der wichtigste Wirk-Stoff heißt Menthol. Menthol löst das bekannte Kühl-Gefühl aus. Menthol entspannt außerdem die Muskeln. Das nennt man krampf-lösende Wirkung. Pfefferminze hemmt auch leicht Keime (Bakterien).

Wie wendet man Pfefferminze an?

Wichtig: Sprechen Sie die genaue Menge immer mit einer Fach-Person ab.

Neben-Wirkungen

Pfefferminze ist meistens gut verträglich. Es gibt aber mögliche Neben-Wirkungen:

Verdünnen Sie das Öl immer, bevor Sie es auf die Haut auftragen. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, sollte vorher eine Ärztin oder einen Arzt fragen.

Für wen ist Pfefferminze nicht geeignet?

Babys und Klein-Kinder — VERBOTEN: Geben Sie Pfefferminze niemals an Babys oder Klein-Kinder. Menthol kann bei kleinen Kindern einen Atem-Stillstand auslösen. Das gilt für das Auftragen auf die Haut im Gesicht. Das gilt auch für das Einatmen von Dampf. Diese Regel gilt ohne jede Ausnahme.

Gallen-Steine: Haben Sie Gallen-Steine? Dann nehmen Sie keine Pfefferminze. Das Öl kann Gallen-Steine in Bewegung bringen. Die Steine können den Gallen-Gang verstopfen. Das verursacht starke Schmerzen und ernste Komplikationen.

Schwere Leber-Erkrankungen: Bei starken Leber-Erkrankungen sollten Sie Pfefferminze nicht nehmen. Die Leber kann die Wirk-Stoffe dann nicht abbauen.

Schwangere und Stillende: Sprechen Sie vorher mit einer Ärztin oder einem Arzt.

Fazit

Pfefferminze ist eine gut erforschte Heil-Pflanze. Sie hilft bei Bauch-Beschwerden, Kopf-Schmerzen und Erkältungen. Die Sicherheits-Hinweise sind sehr wichtig. Das gilt besonders für das Verbot bei Babys und Klein-Kindern. Bei anhaltenden Beschwerden gehen Sie bitte zu einer Ärztin oder einem Arzt.