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Pfefferminze (Mentha ×piperita) — Anwendung, Wirkung und Sicherheit

Kaum eine Pflanze ist so tief im deutschen Hausmittelschatz verwurzelt wie die Pfefferminze. Ihr frischer, durchdringender Duft ist sofort erkennbar — in der Teetasse, als Balsam auf der Schläfe, im Dampfbad bei verstopfter Nase. Die Pfefferminze (*Mentha ×piperita*) ist eine Hybridpflanze, entstanden aus der Kreuzung von Wasserminze und Grüner Minze, und wurde bereits im 17. und 18. Jahrhundert in England systematisch angebaut und als Heilmittel eingesetzt. Heute gehört sie zu den meistverwende

Pfefferminze gehört zu den vielseitigsten Heilpflanzen überhaupt: Sie lindert Verdauungsbeschwerden und Reizdarm-Symptome, wirkt äußerlich bei Spannungskopfschmerzen und erleichtert das Atmen bei Erkältungen. Ihr Wirkstoff Menthol aktiviert Kälterezeptoren, entspannt die glatte Muskulatur und wirkt leicht keimhemmend. Wichtig zu wissen: Pfefferminzöl darf bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Gesichtsbereich angewendet werden.