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Salviae officinalis folium (Salvia officinalisL.) — Anwendung, Wirkung und Sicherheit

Salbei (*Salvia officinalis* L.) gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen des europäischen Kulturraums und hat seinen festen Platz in der Küche wie in der Hausapotheke. Schon der lateinische Name deutet auf eine lange Tradition hin: *salvare* bedeutet retten oder heilen, und tatsächlich wird die Pflanze seit Jahrhunderten in der europäischen Heilkunde geschätzt. Als *Salviae officinalis folium* — also das Blatt der echten Salbei — findet sie ihren Weg in Tees, Tinkturen und Mundspülungen, die bis

Was ist Salbei?

Salbei ist eine bekannte Heil-Pflanze aus Europa. Der Name kommt vom lateinischen Wort "salvare". Das bedeutet: heilen oder retten. Menschen nutzen Salbei seit vielen hundert Jahren.


Wofür nutzt man Salbei?

Salbei hilft bei verschiedenen Beschwerden:

Wichtig: Es gibt noch wenige große Studien zu Salbei. Viele Wirkungen kennt man aus altem Erfahrungs-Wissen. Das bedeutet nicht, dass Salbei nicht wirkt. Aber die Forschung ist noch nicht abgeschlossen.


Welche Wirk-Stoffe hat Salbei?

Man verwendet die Blätter der Salbei-Pflanze. Die Ernte ist von Mai bis August. Die Blätter enthalten ein ätherisches Öl (Duft-Öl). Dieses Öl enthält einen Stoff namens Thujon. Thujon kann nützlich, aber auch schädlich sein. Das hängt von der Menge ab.


Wie bereitet man Salbei zu?

Salbei gibt es in diesen Formen:

Wichtig: Es gibt keine allgemeine Mengen-Empfehlung. Sprechen Sie deshalb mit einem Arzt oder Apotheker. Die richtige Menge hängt von Ihrer Gesundheit ab.


Neben-Wirkungen und Warnungen

Kurze Anwendung ist meist gut verträglich. Aber es gibt wichtige Warnungen:

Wechsel-Wirkungen mit Medikamenten sind möglich. Das heißt: Salbei kann die Wirkung von Medikamenten verändern. Sprechen Sie immer mit einem Arzt, wenn Sie Medikamente nehmen.


Für wen ist Salbei nicht geeignet?

Schwanger-schaft: Nehmen Sie in der Schwanger-schaft keinen Salbei als Heilmittel. Das gilt besonders für Tinktur und Duft-Öl. Wenig Salbei als Koch-Gewürz ist meist in Ordnung.

Still-Zeit: Salbei-Stoffe können in die Mutter-Milch übergehen. Fragen Sie zuerst Ihren Arzt.

Kinder: Geben Sie Kindern keinen Salbei als Heilmittel. Fragen Sie zuerst einen Arzt oder Apotheker.

Empfindlicher Magen: Bei Magen-Problemen zuerst den Arzt fragen.

Fragen Sie immer zuerst bei:


Fazit

Salbei ist eine der ältesten Heil-Pflanzen Europas. Er kann bei Mund-, Magen- und Schweiß-Problemen helfen. Das Duft-Öl im Salbei kann bei falscher Anwendung schaden. Nutzen Sie Salbei nicht lange und nicht hoch dosiert. Sprechen Sie immer mit einem Arzt oder Apotheker: